Projekt Konzeption, Zielsetzung, Thema, 

 

Dieses Projekt mochte ich Prozess orientiert definieren, nicht Ergebniss orientiert. 

 

Damit möchte ich die Zeit haben..bzw. Nehmen können, um mich durch einen Großen Stein gleiten zu lassen. Die Anfangsarbeit oder auch Die Zielarbeit genannt,

 soll letztendlich nur eine Tür sein, durch das ich  Flächen und Kanten, die sich interessant ausbilden lassen oder durch Licht und Schatten verändern, oder sich in 

kleinen und großen Bruchstückeoder / auch in Zeichnungen und Malerein wieder neu finden  und weiter definieren lassen um ebenfalls in neue potentielle 

Steinarbeiten zu erscheinen, als Teile eines Ganzes, eines Großeren Stein.

   Ich wurde die Möglichkeit begrüßen, eine Reihe an Arbeiten, oder Beiwerk zu schaffen die von den täglichen Begegnungen in Stein beeinflusst werden. Somit eine “Auszeit” ,

 in dem es mehr über die Weiterentwicklung meiner Form Sprache geht, vielleicht auch Wege  zu gehen die ins nix führen ohne gleich finanziell einzubüßen aber die mir vielleicht 

zukünftige neu Arbeiten ermöglichen.

 

Metamorphosis, von Klein zu Groß......( sorry, irgendwie ein wenig platt, aber in mein englischen Kopf hört sich es richtig an.) Damit ist nicht nur der Stein in dem Bearbeitungsprozess gemeint, sondern auch ich als Bildhauer / Künstler. 

In dem letzen zwei Jahren finde ich  das mein schaffen viel mehr konzentrierter geworden ist, das Zeichnungen die als Unterstützung für Formsuche, Ideensuche eingeordnet wurden von mir, plötzlich ihr eigenes Leben bekamen, sich auch in  mein plastisches bzw. Dreidimensionales schaffen zeigte. Wie eine kreuz Befruchtung oder Wechselwirkung. Mit diesem Projekt, mochte ich die Zeit haben diesen zu fermentieren, und dabei vielleicht Ein oder andere große Steinarbeiten zu  schaffen oder vielleicht auch viele kleine, damit auch neue Türen aufzustoßen.

  

 

 

Umsetzung, Dauer.

 

 

Anfang März, mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, hoffe ich das ich damit anfangen den Stein zu säuberen und die Oberflächen anzuschneiden um mich mit seinen beschaffenheiten und vielleicht auch “ Fehlern” anzunähern. Mit dem ersten Grund schnitt verläuft alles danach in einer nicht absehbaren Zeit Schiene, da es nicht vorhersehbar ist wann was passiert. 

Aus eigener Erfahrung, mache ich doch öfter früh morgens Skizzen und /oder Fotos von der Arbeit, von den wiederum ich dann später weitere Arbeiten machen könnte. Dauer der gesamten Zeit hängt naturlich von der Höhe des Stipendium ab.




Künstlerisches Schaffen.
 
In keiner besonderen Ordnung.

Hier ein paar Bilder die von verschiedene Steinarbeiten circa 40cm bis 80cm.....inspiriert sind.

 

 

Ich hoffe das der Auszug  aus meines Schaffens ausreichend ist um meine Ernsthaftigkeit und Professionalität zu zeigen. Sollten sie noch etwas brauchen bitte ich um Bescheid und ich werde es hier umgehend posten.

Ich habe mich noch nie für irgend ein Stipendium beworben, oder auch irgendwelche andere Gelder, somit keine Erfahrungswerte,  trotzdem hoffe ich sehr das Ich die Summe von € 5000 bekommen kann, damit Ich 2 bis 3 Monate effective an diesen Projekt arbeiten kann. 
Da ich die Marmor Steine bereits besitze ,( der eine ist circa 3.7 t und der andere ist 5.2t. ) sind mit dem Geld letztendlich nur sachmittel bzw. Material zur Herstellung von andere Daraus resultierende Arbeiten, bzw. Wachs Gips, Farben usw.  , oder Monatliche Rechnungen zu zahlen,daher sollte ich mit meinen Antrag Erfolg haben werde ich eine ungefähre Kostenrechnung /Aufstellung machen, die sich dann deutlich an die Mittel orientieren, und erst mit Abschluss eine genaue Aufstellung . Ich bedanke mich herzlich für diese Möglichkeit. 

Der Anfangsstein.....sehr wahrscheinlich, das Anfangsziel.  20cm x 30cm, Alabaster. 

P.s.    Sollte die eine oder andere  beschriebene Kategorien nicht zulässig sein, zum Beispiel , Einkauf,Lebensmittel,Zuhause,   Dann wird dieses umgeändert.

 

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Meinen dynamischen Austausch mit Stein grundsätzlich ist die Landschaft in der Ich lebe, von der Ich beeinflusst werde, in der Ich auch Ruhe finde, eine fast spirituelle Beziehung suche. Aber zum Abschluss möchte ich die Worte von Manfred Bauschulte borgen, der in dem Buch „ Versuch über die Festigkeit „ die Steinkunst von Karl Prantl.... in eine Passage über eine der Steinarbeiten folgendes sagte.

 Zitat:

“ Um den schweren Block spannen sich spielerische Formen. Sie sind zurückhaltend und entstammen einen Katalog klassischer Abstraktionen. Sie reichen von der Linie über das Dreieck zum Quadrat. Durch die Formgebung gewinnt das Steingefühl den Eindruck eines beweglichen Körpers. Aus hartem Material erwächst Schwerelosigkeit. Aus Erde und Stein wird ein fühlbarer Körper, der gegen die Schwere opponiert, die in ihm steckt. Er stellt sich ein Gefühl für das bewegliche Leben ein. Wenn der Stein einerseits Sicherheit, Schutz, und Geschlossenheit garantiert, gewinnt er anderseits Schönheit, Beweglichkeit, und Schwerelosigkeit. Er stellt ein Gleichgewicht zwischen Abstraktion und Schwere her. Wo das Schwere so spielerisch erscheint, da wird einem Bewegung und Freiheit geschenkt.“  

 

Genau aus diesem Zwischenbereich entspringen meine Zeichnungen, Skulpturen und Plastiken. Besser kann man es nicht sagen. 
Thank you for your consideration.... Danke das sie mich in Betracht ziehen.

 

Andre Kalunga Peters‘